
Sammle eine Pipette, flüssige Lebensmittelfarbe in kräftigen Tönen, Klebeband, ein dunkles Tuch als Hintergrund, Küchenpapier, eine Lampe mit seitlichem Winkel und ein Glas oder eine weiße Schale. Optional helfen Stativ, Timer und ein Löffel Glycerin. Alles bleibt haushaltsnah, schnell aufgebaut und sofort einsatzbereit für klare, wiederholbare Beobachtungen.

Platzier die Lampe seitlich, damit die Farbkante plastisch wirkt und Reflexe nicht blenden. Wähle eine ruhige Raumluft, vermeide Zug und unnötige Vibrationen. Stelle den Durchfluss so niedrig wie möglich ein, bis der Strahl stabil steht. Ein kontrastreicher Hintergrund lässt dünne Linien der Farbe leuchten und trennt Formen klar voneinander.

Tauche die Pipettenspitze dicht neben den Strahl, nicht direkt hinein, und gib winzige Tropfen entlang der Strömung ab. So vermeidest du grobe Störungen und erhältst feine, kontrollierte Linien. Übe das Timing: zu viel Farbe verwirbelt sofort, zu wenig verschwindet. Geduld zahlt sich aus, denn die schönsten Muster entstehen aus minimalen Impulsen.
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