Verwende ein Backblech oder eine Glasplatte, lege darunter Bücher, um einen konstanten Winkel zu erreichen, und überprüfe mit einer Wasserwaage die Ausrichtung. Trage einen dünnen, gleichmäßigen Film der Testflüssigkeit auf – wenige Tropfen reichen, mit einer Karte verstreichen. Markiere Start und Ziel, wische überflüssige Pfützen ab und gib der Schicht einen Moment, um sich gleichmäßig zu verteilen. Einheitliche Vorbereitung entscheidet darüber, ob die Kugel harmonisch rollt statt unvorhersehbar zu rutschen.
Setze die Kugel exakt auf die Startmarke, lass los, starte sofort die Stoppuhr und stoppe sie an der Zielmarke. Führe mehrere Läufe pro Flüssigkeit durch und reinige die Bahn konsequent vor jedem Wechsel, um Mischfilme zu vermeiden. Nutze stets dieselbe Kugel, damit Masse und Oberfläche konstant bleiben. Wenn die Kugel stockt, überprüfe den Film auf trockene Stellen. Wiederholungen glätten Zufälle, und der mittlere Wert bildet die Grundlage für faire, nachvollziehbare Vergleiche.
Anstatt komplexe Berechnungen vorzunehmen, vergleiche direkt die mittleren Rollzeiten. Eine langsamere Kugel deutet auf stärkeren Widerstand der Flüssigkeit hin. Setze wieder Wasser als Bezug: Teile jede Rollzeit durch die Rollzeit mit Wasserfilm bei gleicher Neigung. So entsteht ein verständlicher Index. Achte darauf, dass die Filmstärke ähnlich bleibt, da zu dicke Schichten die Kugel schwimmen lassen. Schreibe Bedingungen auf, damit andere deine Messungen leicht nachstellen und Ergebnisse bestätigen können.
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